Das Rheingold an der Oper von Monte-Carlo

18.11.2013  Kultur

Die Oper von Richard Wagner wird vom 19. bis zum 24. November anlässlich des monegassischen Nationalfeiertags aufgeführt.



Nichts in der langen Geschichte der westlichen Kultur lässt sich mit dem Ring der Nibelungen von Richard Wagner vergleichen! Das Rheingold ist der erste Teil dieser epischen Erzählung und nimmt, im Vergleich zu den drei anderen Tages des Ringes, zu Unrecht einen untergeordneten Platz im Repertoire ein. Ist es die Schuld des Komponisten, der diesen Teil als Prolog bezeichnet und damit andeutet, dass das Beste noch kommt?

Das Rheingold wurde als Letztes komponiert und kann als gelungenstes Beispiel der Versuche des Komponisten angesehen werden, ein umfassendes Drama zu schaffen, in dem auch Sänger und Orchester als Figuren dieses Dramas eingesetzt werden. Der gesamte Ring scheint sich ganz natürlich daraus abzuleiten. Das Rheingold ist die Quelle des Zyklus und ein eigenständiges Meisterwerk.

Sein in der Musikgeschichte einzigartiges Vorspiel ist eine musikalische Beschreibung der Schöpfung des Lebens, von einer einzigen von den Bässen gehaltenen Note bis hin zum Fortissimo kurz vor dem Auftreten der Rheintöchter.

Wagner hat sich aber nicht damit begnügt, eine neue und anspruchsvoll zu singende Musik zu schreiben, er stellt auch den Regisseur vor eine ganze Reihe technischer Herausforderungen, die im 19. Jahrhundert völlig unrealistisch erschienen.

Dieses Fresko ist die Geschichte des Kampfs um den Besitz des Goldes, ein Kampf, bei dem es um nichts weniger als um die Kontrolle der Macht geht.


http://www.youtube.com/watch?v=T8oXIKfuBfQ


Grimaldi Forum Monaco
Dienstag, 19. November 2013 – 20 Uhr (auf Einladung des Palastes)
Freitag, 22. November 2013 – 20 Uhr
Sonntag, 24. November 2013 – 15 Uhr

Anzahl der Ansichten : 488