Die Rückkehr des Bugatti von Louis Chiron nach Monaco

08.05.2014  Sport

Zwei Bugatti kommen an den Start nach Monaco zurück, um am Historischen Grand Prix von Monaco teilzunehmen.



In diesem Jahr sieht der Historische Große Preis von Monaco anlässlich des 9. Ausgabe nach 60 Jahren  Abwesenheit in Europa die Rückkehr von zwei sehr außergewöhnlichen und emblematischen Fahrzeugen.

Von Australien nach London über den Seeweg und dann von London nach Monaco auf dem Landweg, die beiden Rennwagen haben bis zu 18.000 km hinter sich gebracht, um das Fürstentum zu erreichen.

Der Australier Adam Berryman besitzt eine dieser beiden Bugatti, den Typ 37A, ein ehemaliges Fahrzeug des Monegassen Louis Chiron. Das zweite Auto vom Typ 51/35TC, das in seiner Zeit von Robert Cazaux und Marcel Balsa gefahren wurde, gehört heute dem Konsul von Monaco in Melbourne, Andrew Cannon.

Nach einer dreijährigen Restaurierung in Neuseelang sind die beiden Bugatti nun bereit, ihren Konkurrenten in Monaco entgegenzutreten.

Andrew Canon steuert den Bugatti Typ 51 zum ersten Mal seit der Coupe des Prisonniers (zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs 1945, in der Marcel Balsa den 5. Platz belegte) wieder in Europa.

Der Bugatti Typ 51 und der Alfa Romeo Monza sind zwei der emblematischsten und historischsten Fahrzeuge, die seit seiner Gründung bei Grand-Prix-Rennen gefahren sind, und die Teilnahme der Chassis 4847 macht diesen Grand Prix zu einem besonderen Event für die Spezialisten.

Im Verlauf der letzten Jahre haben sich mehrere australische Fahrer beim Großen Preis von Monaco ausgezeichnet: Jack Brabham OBE hat den Grand Prix 1959 gewonnen und Mark Webber konnte das Rennen 2012 und 2012 für sich entscheiden.

Bei diesem  9. Historischen Grand Prix  kommen vielleicht diese beiden französischen Flitzer ins Ziel, mit diesen beiden australischen Piloten am Steuer...






Fotolegenden:
1/Marcel Balsa, am Start der Coupe des Prisonniers im Jahr 1945
2/Andrew Cannon am Steuer seines restaurierten Bugatti

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