Start des Nationalen Pakts zur Energiewende in Monaco

Die Regierung des Fürstentums fordert alle Akteure auf freiwilliger Basis auf, sich an dieser Wende zu beteiligen

Der von der Regierung des Fürstentums eingeführte Nationale Pakt zur Energiewende ist eine direkte Folge aus dem Pariser Abkommen und dem Weißbuch.

Da das Fürstentum eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 50 % bis zum Jahr 2030 (im Verhältnis zum Referenzjahr 1990) und ein Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 anstrebt, sind die von der Mission für die Energiewende durchgeführten Maßnahmen auf alle anwendbar.

Nach der Erstellung des Weißbuchs und der Einrichtung des Solarkatasters im Jahr 2017, bietet der Nationale Pakt zur Energiewende seinen Teilnehmern (Privatpersonen oder Unternehmen) an, an drei der wichtigsten Quellen für Treibhausgasemissionen zu arbeiten: Mobilität, Abfall und Energie, um die Verbrauchsmuster und die Gewohnheiten zu ändern und neue Gelegenheiten zu schaffen, ohne die Entwicklung einzuschränken.

Der Pakt besteht aus einer einfachen Verpflichtungscharta und Maßnahmen (nach Bereichen aufgeteilt: Privatpersonen, Industrie, Hotellerie ...). Anhand eines Kohlenstoffrechners können die Mengen der emittierten Treibhausgase berechnet werden, um die Teilnehmer in ihren Anstrengungen zu unterstützen.

Die Mission für die Energiewende stellt eine den Eigenschaften der einzelnen Teilnehmer entsprechende Begleitung bereit. Dieses Follow-up erfolgt über Kommunikationen und durch über das Jahr verteilte spezifische Workshops.

Am Ende des Jahres wird Bilanz gezogen. Darin werden die engagiertesten Akteure, die bemerkenswertesten Anstrengungen und die besten Praktiken identifiziert und gewürdigt, die geteilt werden können, um eine kontinuierliche Verbesserung zu ermöglichen.

Alle Informationen werden auf der Website bereitgestellt, auf der man sich auch online anmelden kann (in französischer und englischer Sprache): 

http://transition-energetique.gouv.mc/Pacte-National-pour-la-Transition-Energetique/Comment-adherer-au-Pacte

Es wurde auch eine spezielle E-Mail-Adresse für Fragen zum Pakt eingerichtet: [email protected]