Eine von der japanischen Gartenkunst inspirierte Gestaltung
Der japanische Landschaftsarchitekt Yasuo Beppu, Gewinner des renommierten Grand Prix der Blumenausstellung von Osaka im Jahr 1990, entwarf den Japanischen Garten von Monaco, der den strengsten Prinzipien der Zen-Philosophie folgt. Noch vor Beginn der Bauarbeiten wurde das Gelände 1992 von einem hohen Shinto-Priester des Dazaifu-Tempels in Fukuoka gesegnet. Jedes Element ist sorgfältig so angeordnet, dass eine Atmosphäre entsteht, die der Meditation und Kontemplation förderlich ist.
So entdecken Spaziergänger Landschaften, die vom Land der aufgehenden Sonne inspiriert sind und alle unveränderlichen Elemente eines japanischen Gartens vereinen: ein Teich, in dem Koi-Karpfen inmitten von Seerosen und Lotusblumen schwimmen, aber auch kleine Inseln, Wasserfälle, Laternen, kleine Stein- oder Holzbrücken, ein Teehaus und einen Zen-Garten.
Eine harmonische Verbindung von Mittelmeer und Japan
Japanische Traditionen und mediterrane Elemente sind hier auf subtile Weise miteinander verwoben – das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen den Gärtnern aus Monaco und denen aus Japan. Das Bauholz, die Laternen und auch die Dachziegel der kleinen Pavillons wurden aus Japan importiert, während die Pflanzen überwiegend mediterraner Art sind. Sie wurden vor ihrer Pflanzung drei Jahre lang von Meister Beppu beschnitten und bearbeitet und behalten so ihr japanisch anmutendes Aussehen. Jedes Jahr reist der Meister eigens aus Japan an, um sein Wissen und seine Ratschläge zur Pflege des Gartens weiterzugeben.
Ein Ort, der kostenlos und für alle zugänglich ist
Auf den gewundenen Wegen können neugierige Besucher Informationstafeln entdecken, die sich in der Nähe jedes bemerkenswerten Elements befinden. So erfahren sie mehr über die Herkunft der Materialien und Pflanzen sowie über japanische Traditionen. Wie alle Grünanlagen in Monaco ist auch dieser Garten ein Vorbild für ökologische Verantwortung: Er wird nach ökologischen Grundsätzen gepflegt und von Ecocert mit dem EVE-Label ausgezeichnet.
Regelmäßig bietet der Japanische Garten zudem die Gelegenheit, die japanische Kultur und Kunst im Rahmen der dort stattfindenden Veranstaltungen, wie beispielsweise Ausstellungen, zu entdecken. So werden die Verbindungen zwischen Monaco und Japan aufrechterhalten.
Ganzjährig geöffnet, täglich von 9 bis 18 Uhr von November bis März und von 9 bis 19 Uhr von April bis Oktober.