Siehe

Intime, aber fröhliche Weihnachtsfeiern

Erscheinungsdatum: 26.11.2020
Um Festlichkeiten und Corona-Einschränkungen zu vereinen, hat Monaco Silvesterfeiern erfunden, bei denen private Feste oder Events unter freiem Himmel möglich sind. 

Das Fürstentum will sich von der Gesundheitskrise nicht die Festtage verderben lassen, und versucht auf seine Weise, die Adventszeit zu einer Festzeit zu machen. Weihnachtliche Beleuchtung und Krippen, die man vom Auto aus oder hinter seiner Maske bewundern kann, Geschäfte, die im Dezember sonntags geöffnet sind (insbesondere das Métropole bis zum 3. Januar und Carrefour den ganzen Dezember), private Orte für Familienessen, religiöse Zeremonien usw.  Weihnachten wird gefeiert und niemand soll sich beschweren!

An diesem Wochenende hat die Stadt die Feierlichkeiten mit der Beleuchtung des Fürstentums in weihnachtlichen Farben eingeleitet und Bürgermeister George Marsan eröffnete die Feierlichkeiten vor dem Weihnachtsbaum auf der Place d'Armes. Die SBM wird am 3. Dezember im neuen Place du Casino Square übernehmen. Insgesamt wurden 112 die Straße überspannende und 615 Kandelabermotive in den Straßen des Fürstentums installiert, dazu 19 Szenografien: leuchtende Decken, Riesenmotive oder Bodendekorationen. Das Konzept der Energieeinsparung ist nun vollständig in das Lastenheft integriert: Es werden nur die fortschrittlichsten und modernsten Beleuchtungstechnologien verwendet (LEDs und Mikrobirnen).

Interaktive Anwendungen 

Monaco ist ein Vorreiter im Bereich der Innovation und immer auf der Suche nach neuen Technologien; mit denen es für Überraschungen sorgen kann. Dies gilt umso mehr während der Feiertage. Zwei interaktive Anwendungen werden der für die Öffentlichkeit bereitstehen: Playmagic und Playcolor Monaco. Mit der ersten kann sich der Benutzer über Augmented Reality mit dem Weihnachtsmann vor einer glitzernden Dekoration fotografieren oder mit Figuren spielen. Mit der zweiten wird der Benutzer zum „Herrn der Lichter“, indem er die Farben bestimmter Beleuchtungen ändert. 

Brief an den Weihnachtsmann  

In Monaco öffnet das Sekretariat des Weihnachtsmanns wieder seine Pforten: vom 23. November bis zum 24. Dezember kann man ihm per E-Mail oder über das Postamt von Monaco schreiben, und jeder Brief erhält seine individuelle Antwort! Holt alle Papier und Buntstifte heraus: Es ist Zeit, einen Brief zu schreiben oder schöne Zeichnungen zu schicken. Werft die Post in den Briefkasten im Einkaufszentrum Métropole oder in jeden anderen Briefkasten im Fürstentum.  Wenn ihr den Computer bevorzugt, empfängt der Weihnachtsmann auch E-Mails, schreibt dann an www.lapostemonaco.com. Um sicherzugehen, dass ihr eine Antwort erhaltet, vergesst nicht, die Kontaktinformationen des Absenders bereitzustellen..

Eislaufbahn mit Maskenpflicht am Port Hercule 

Jetzt sind wir sicher, die Eislaufbahn wird am 4. Dezember ihre Türen öffnen und bis zum 7. März 2021 geöffnet bleiben. Jedes Jahr wird unter der Leitung der städtischen Behörde für Sport und Vereine das Stade Nautique Rainier III für mehrere Wochen in eine 1.000 m2 große Eislaufbahn verwandelt. Neben der Hauptanlage wird auch eine kleinere Eislaufbahn eingerichtet, die nur für Kids reserviert ist. So können die Jüngsten mit Hilfe ihrer Eltern das Eis entdecken und sich kleine Schlittschuhe an den Schuhen befestigen.

Ein verkleinertes Weihnachtsdorf

In Anbetracht der aktuellen gesundheitlichen Situation und der daraus resultierenden organisatorischen Einschränkungen hat die Stadt Monaco im Einvernehmen mit dem Kabinett des Fürsten und der Fürstlichen Regierung beschlossen, das Weihnachtsdorf in seiner gewohnten Form nicht aufrechtzuerhalten. Vom 4. Dezember 2020 bis zum 3. Januar 2021 wird daher am Hafen von Monaco ein sehr reduziertes Format mit 4 Attraktionen für Kinder aufgebaut - Entenangeln, das traditionelle Karussell, ein neues Fahrgeschäft namens „Balade de Caribou“ und ein weiteres in Form eines Tannenbaums. Leider gibt es in diesem Jahr keinen Weihnachtsmarkt.

 

Weihnachten findet am 25. Dezember statt und wird nicht verschoben

Der Erzbischof von Monaco 

 

 Die Messen werden beibehalten

Dadurch, dass die Besuchermenge auf die Hälfte reduziert werden muss, kann es sein, dass einige Gläubige nicht die Messe besuchen können, die sie sich wünschen, besonders die 18-Uhr-Messe (sehr beliebt bei den Familien) und die Mitternachtsmesse (der Favorit der Italiener) am 24. Dezember. Die Diözese Monaco hat noch keine Uhrzeiten für die Messen festgelegt, aber keine Panik - es kann durchaus sein, dass die Priester die Anzahl der religiösen Zeremonien erhöhen, um der Nachfrage der Gläubigen gerecht zu werden.